Sonntag, 28. März 2010

Urlaub


Hallo meine Lieben,


Ich hatte Urlaub (meine ersten fünf Tage dieses Jahr), aber ich freue mich auf morgen! Montagmorgen! Auf meine 20 Kiddies!!! Letzte Woche hat sich meine herzallerliebste Arbeitskollegin Romy mit und an ihnen erfreuen dürfen - ich hätte kaum jemanden besseren gewusst! Lieben Dank, Romylein, vor allem mit dem Anruf am Freitagmorgen. Ich war wirklich sehr gerührt!


Die letzte Woche habe ich in vollen Zügen genossen. Los ging es schon mehr als genial am Samstag Abend! Nach einer gefühlten Ewigkeit war ich nämlich endlich mal wieder mit meinen Mädels tanzen - wie zu alten Uni-Zeiten jeden Donnerstag. Im F-Haus hieß es "Pump up the 90's" und das haben wir sprichwörtlich auch getan! Zu Liedern, von denen ich NIE gedacht hätte, dass ich jemals (wieder) dazu das Tanzbein schwingen würden, haben wir uns nach Lust und Laune bewegt. Eine kleine Kostprobe gefällig? Bitte schön: "Love is Everywhere", "Herz an Herz", "Das ist alles nur geklaut", "Somewhere over the Rainbow", etc. Na, könnt ihr euch daran noch erinnern? Jedenfalls war der Abend so genial, dass wir solange geblieben sind, bis sie uns förmlich herausgekehrt haben. Mädels, das müssen wir in Zuknuft unbedingt wieder öfter machen!!!


Am nächsten Tag ging es dann in das gute alte Zickra, wo wir die ersten Tage meines Urlaubs verbracht haben - naja, zumindest zum Schlafen. Dann am Montag hab ich mit Julia erst einmal die Saunalandschaft im Kristallbad in Bad Klosterlausnitz getestet und, was soll ich sagen?, wir waren begeistert! Vor allem von dem Saunadorf inklusive Wiese und Liegestühlen. Dort haben wir, Petrus sei Dank, gleich mal die ersten Frühlingssonnenstrahlen genossen! Es war traumhaft - fast wie im Urlaub! ;-)

Am Nachmittag wurde dann auch endlich Rene in die Urlaubsplanung involviert: Zusammen mit meinem zuckersüßen Patenkind Dean und dessen Mama ging es zum Eisessen und anschließendem Spielplatzbesuch nach Hohenölsen. Keine Ahnung, wann ich zum letzten Mal auf einer Wippe saß...


Dienstag haben Rene und ich etwas für die Weidaer Wirtschaft getan: Zunächst haben wir uns einen Döner schmecken lassen, den wir dann bei der anschließenden Besteigung der Osterburg gleich wieder abtrainiert haben! Ich war ja schon des Öfteren auf der Osterburg, doch hatte ich vergessen, wie eng es im Turm ist, um auf die Kränze zu kommen! Hilfe! Also da darf man vorher nicht viele Döner gegessen haben, sonst passt man nämlich nicht durch! Vom anstrengenden Osterburgaufstieg geschwächt mussten wir uns dann auch gleich mit einem Eis stärken. Leider haben wir dafür aber wohl das unschönste Lokal in der näheren Umgebung erwischt...


Am Mittwoch ging es gleich früh gen Leipzig. Zunächst in die Wohnung meines Bruders, anschließend zusammen mit ihm in die Innenstadt auf Shoppingtour. Diese startete auf eine amerikanische Art und Weise: mit einem Starbucks! Und, believe it or not, es war der ERSTE Starbucks im Leben meines Bruders - und da ist er schon 24!!! Unglaublich!

Geshoppt habe ich letztendlich weniger als gedacht und geplant. Naja, die Geldbörse war nicht so böse drum. Am Abend ging es, nach einem kurzen Zwischenstopp in Jena, gleich weiter nach Erfurt. Jajaja, böse Stadt und so, aber an diesem Abend hat Jena gegen die Mannschaft selbiger 3:0 gewonnen! So genial! :) Also, gar nicht so schlimm, dass ich dort war! ;-)


Donnerstag startete zunächst sehr entspannt: lange geschlafen, gemütlich eine Runde Laufen gewesen, Kaffee getrunken. Ja, Kaffee. Die vierte und letzte Tasse landete jedoch tragischwerweise statt in mir auf dem hellen Teppich von Renes Eltern. AAAAHHHHH... Ich dachte, ich muss durchdrehen. Nachdem ich nach ewigem Suchen den Putzeimer gefunden hatte, ging die große Schrubberei los: mit Kernseife und Kratzbürste ging es dem doch leicht großen Fleck an den Kragen! Nach 20 Minuten war dann nur noch ein dunkler nasser Fleck zu sehen. Keine Ahnung ob mit oder ohne Kaffee. Zur Ablenkung ging es erst einmal zu IKEA und danach noch in die Innenstadt. Jedoch konnte ich alles nicht so recht genießen, da mir der helle Teppich die ganze Zeit im Kopf herumschwirr. Zurück in Renes Elternhaus war der Fleck dann aber ganz gut weg. Schwein gehabt!


Am letzten offziellen Urlaubstag ging es zu Renes Oma nach Mühlhausen. Sie hat uns ein bisschen durch die Innenstadt geführt, zum Essen eingeladen und auf einen Spaziergang zum Schwanenteich begleitet.


Fazit: Urlaub erholsam. Wetter jeden Tag traumhaft schön. Eis täglich lecker! ;-)


Nun ist es bis zum nächsten Urlaub(stag) gar nicht mehr weit. Bis dahin geht es dann ab morgen mit dem Radl zu den Kiddies - also drückt mir die Daumen, dass das Wetter auch immer brav mitspielt!


Liebe Grüße, Anika

Samstag, 6. März 2010

Himmlisches Hemnes


Hallo meine Lieben,

ja, es ist tatsächlich soweit: nach fast sieben Jahren auf einer Matratze am Boden schlafe ich seit letztem Montag auf einem richtigen Bett! Nach langem hin und her haben Rene und ich uns dazu durchgerungen, Hemnes zu erstehen! Heute vor einer Woche ging es also gen IKEA Erfurt – zusammen mit Renes Papa und seinem (zum Glück) geräumigen Toyota Verso. Ich glaube, so schnell bin ich noch nie durch IKEA: zum Bett in der Ausstellung, bei einem Mitarbeiter nachgefragt, kurz Matratzen angeschaut, doch beschlossen, dass wir hier erst einmal keine kaufen, Bett bei einem anderen Mitarbeiter „bestellt“, kleine Teil fürs Bett aus dem Regal geholt, an der Kasse schnell bezahlt, Bett an der Warenausgabe geholt, kurz erschrocken, wie groß es eigentlich ist, ab zum Auto. Und dort ging dann das gepuzzle los. Rene und sein Vater haben versucht das riesige Kopfteil im Auto zu verstauen, aber nichts da! Ein paar Zentimeter zu lang. Da blieb uns also nichts anderes übrig, als das Bett mitten auf dem Parkplatz auszupacken und zu versuchen, das Kopf- und das Fußteil ohne Karton in das Auto zu packen. Nach vielem Geschiebe ging es zum Schluss zum Glück irgendwie! Puh. Renes Papa hat uns unser neues Möbel gleich am Sonntag noch nach Jena gebracht und da hatten wir es: zwei große Teile, ein paar kleine – unser erstes Bett.

Am Montag sind wir gleich zum Dänischen Bettenlager gefahren um uns zu informieren und umzuschauen. Einfach mal so zum gucken – so war der Plan. Naja, am Ende glühte die EC-Karte, das Auto wurde bis zum Dach gefüllt und wir waren stolze Besitzer von zwei Matratzen und zwei Lattenrosten zum selber zusammenbauen. *grusel* Da blieb mir nichts anderes übrig, als Sue und Mike anzurufen und sie zu fragen, ob sie für den Abend schon Pläne hätten. Nein. „Lust, unser neues Bett mit helfen aufzubauen? Es gibt auch Wein und Muffins…!“ Und sie wären nicht Sue und Mike, hätten sie nicht 30 Minuten später vor unserer Tür gestanden! Sie waren uns wirklich eine riesige Hilfe und ich sehr froh, dass sie da waren! Denn vor nicht allzu langer Zeit, haben auch sie das gleiche Bett selbst aufgebaut und kennen sich auch mit der Montage von Lattenrosten aus! Sie sind also sozusagen Bettaufbauprofis! So stand also in weniger als 2 Stunden unser neues Bett! Lieben Dank noch einmal an euch Beide!

Leider fällt es mir nun noch schwerer morgens aufzustehen…

Ein wunderschönes, aber leider verschneites, Wochenende, Anika

Freitag, 5. Februar 2010

Das Perfekte Dinner


Hallo meine Lieben,

nun sind schon wieder einige Wochen ins Land gezogen, seitdem ich das letzte Mal berichtet habe. Da kommt mir doch in den Sinn, dass ich meinen letzten Beitrag noch aus der weiten Ferne gepostet habe, mittlerweile aber schon wieder 5 (???) Wochen auf Arbeit war. Und, was soll ich sagen??? Ich könnte schon wieder Urlaub machen! Leider dauert es bis dahin aber noch ein ganzes Stückchen und dann wird es auch „nur“ Urlaub in vertrauten Gefilden. Nix mit Sonne, Meer und co. Nein, diesmal leider nicht! Da meine beste Hälfte weder im Lotto gewonnen, noch eine Gehaltserhöhung bekommen hat und es als Student doch etwas komisch aussieht, ganze drei Mal im Jahr (siehe 2009) eine Flugreise zu machen *kopfschüttel* (das können sich oft Personen aus der arbeitenden Bevölkerung nicht leisten), wird es im März „nur“ auf eine Thüringenrundreise gehen. Dennoch freue ich mich riesig, denn Urlaub bleibt Urlaub! J

Bis dahin gibt es aber fast wöchentlich mindestens einen Grund zur Freude: Johanna, Sue, Mike, René und ich treffen uns seit 4 Wochen einen Abend pro Woche zum „Perfekten Dinner“. Genial! Kann den kommenden Montag kaum erwarten! Los ging es am 11. Januar bei Sue. Leider waren die Männer an diesem Abend nicht mit von der Partie, dennoch, oder gerade deshalb *zwinker*, war es der perfekte Start in dieses Erlebnis und der Abend wunderschön! Die Köchin hat mit ihrem thailändischen Abend erstklassig vorgelegt und Hanna und ich hatten echt Angst davor, unsere Kochleistungen darzulegen. Mittlerweile kann man jedoch behaupten, dass auch wir beide uns wacker geschlagen haben! Ich hatte da echt Glück im Unglück: Aufgrund eines plötzlich auftretenden 1-Tag-Übelkeitsgefühls (naja, es blieb nicht nur bei dem „Gefühl“), musste ich mein perfektes Dinner kurzfristig absagen. Jedoch hatte ich bereits sämtliche Vorbereitungen getroffen: Das Dessert war fertig, das Fleisch eingelegt. In den folgenden Tagen wurde all das dann von René und mir verspeist und wir waren uns einig, dass ich DAS meinen Gästen nicht anbieten kann! Es war zwar nicht ungenießbar, aber auch nicht wirklich umwerfend lecker! Somit gab es dann an meinem Perfekten-Dinner-Abend eine Woche später statt Fleisch in Weißwein-Pilz-Sauce zur Hauptspeise gefüllten Zander. Auch das Dessert wurde etwas verändert: anstelle von einer Joghurtcremé mit Saurer Sahne auf Amarettinis gab es eine Joghurtcremé mit Quark und Schlagsahne auf Vollkornkeksen. Nur bei der Vorspeise blieb alles beim Alten: „Zweierlei vom Blätterteig“. Letztendlich muss ich sagen, dass mein Dinner okay war und ich recht zufrieden. Jedoch hat es mir persönlich bei Sue und Hanna besser geschmeckt. Letztere zauberte vorgestern ein französisches Menü bestehend aus einer köstlichen Zwiebelsuppe, gedünstetem Lachs mit Wurzelgemüse und Wildreis, sowie einer Eierlikörcremé. Lecker!!! Obendrein hatten Hanna und Sue einen weiteren Vorteil: Beide sind in Besitz eines Esstisches, was das Ambiente an solch einem Abend doch etwas abrundet! ;-) Meine Gäste bekamen an unsrem Couchtisch fast einen Buckel…

Nun ja. Am Montag wird uns Mike beköstigen und ich bin schon jetzt ganz gespannt! Die Woche darauf wird es dann eine kleine Pause geben, da René im Skilager ist. Aber wenn er wieder da ist, muss auch er beweisen, ob er nicht nur gut essen, sondern vielleicht auch recht gut kochen kann!

Bis dahin ein schönes Wochenende, Anika

Samstag, 2. Januar 2010

Traditions

Hallo ihr Lieben,
nun ist bereits unser letzter Tag hier in der weiten Ferne angebrochen und ich will euch noch fix ueber die Geschehnisse der vergangenen Tage berichten. Zunaechst: Happy New Year - ich hoffe ihr seid alle unfallfrei und gut ins neue Jahr gerutscht! Hier ging es anfangs recht turbulent zu, denn Sasha hatte ihre erste grosse Party mit ca. 20 Leuten - including boys!!! Malinda war doch ein bisschen nervoes. Wir bereiteten Unmengen an kleinen Snacks zu, d.h. Chips in die Schuesseln schuetten und tiefgefrorene Mini Pizzen in die Ofen schieben! *zwinker* Als dann gegen halb 9 alle Gaeste eingetrudelt waren und Malinda jeden davon begruesst hat, sind Rene, sie und ich dann mit Auto los zu unserer Party. Bei Bekannten in der Nachbarschaft wurde zusammen mit vielen Freunden Malindas' gefeiert. Auch ich kannte einen Grossteil und wurde freudig begruesst. Rene musste an diesem Abend bestimmt 20 Mal versuchen zu beschreiben, was er denn studiert und womit er dann spaeter sein Geld verdienen wird. Aber er hat sich wacker geschlagen! Neben vielen netten Unterhaltungen haben wir lecker Margaritas geschluerft und Unmengen ungesunden finger foods zu uns genommen. Das einzig komische an dem Abend war nicht etwa das fehlende Feuerwerk nach Mitternacht und auch nicht, dass die Kinder um Null Uhr mit Holzloeffeln auf Toepfe und Pfannen geschlagen haben, nein, weit gefehlt. Jedoch sind erstaunlicherweise schon einige Leute VOR Mitternacht zurueck nach Hause - weil sie am naechsten Tag frueh raus mussten, oder die Oma nach Hause bringen mussten. Das war schon sehr merkwuerdig. Das neue Jahr haben wir stattlich mit Rotkaeppchen Sekt begruesst und sind dann gegen halb 1 (dem inoffiziellen Ende der Party) zurueck nach Hause - mit dem Auto natuerlich! *kopfschuettel* Dort war Sashas Party noch im vollen Gange, jedoch hatten die Jungs die Fete bereits verlassen. Diese haben naemlich schon einen Fuehrerschein, duerfen aber, bis sie 18 sind, nach 23Uhr (echt bloed, v.a. an Silvester!) nicht mehr mit dem Auto unterwegs sein. Ach und natuerlich verlief die Party ohne jeglichen Alkohol - nicht nur, weil Malinda es eh nicht erlaubt haette, nein, auch weil Jugendliche hier nicht trinken duerfen - auch bloed, besonders an Silvester! Rene und ich haben diese Nacht jedenfalls im Gaestezimmer geschlafen, da wir in unserem Zimmer, hier im "Keller" aufgrund der Party kein Auge zu bekommen haetten.
Obwohl gestern Neujahr war, konnte man hier ganz entspannt shoppen gehen, was Rene und ich auch getan haben! :) Zurueck zu Hause meinte Malinda, sie wuerde jetzt zu Manikuere gehen und schwupps...war ich eingeladen. Eine Pedikuere ist doch echt ein Traum! Bloed nur, dass zur Zeit kein Flip-Flop Wetter ist... Anschliessend haben wir noch Malindas Eltern in Maryland besucht. Fuers dinner haben wir den Gasgrill auf der Terasse angeworfen (yep, auch hier wird scheinbar nicht abgegrillt) und gemuetlich am Kamin gegessen.
Heute werden wir ganz gemuetlich unsere Koffer packen und gegen 2 zum Flughafe aufbrechen. Halb 6 geht unser Flug, aber es ist ratsam, bei einem international flight schon etwas eher als vorgeschrieben da zu sein, da es an der Sicherheitskontrolle doch etwas dauern kann. Morgen frueh um 7 haben wir dann wieder deutschen Boden unter den Fuessen.
So denn, ein schoenes Wochenende - am Montag pfeifft es wieder anders herum!
Liebe Gruesse, Anika

Mittwoch, 30. Dezember 2009

"Monument closed due to high winds"

Hallo meine Lieben,
yep, was das angeht hatten wir gestern in D.C. etwas Pech... Nicht nur das es an sich ziemlich kalt und recht stuermisch war, nein, leider konnten wir auch keine Sehenswuerdigkeit von innen besichtigen. :( Naja. Ins Weisse Haus kommt man ja eh nicht und das Visitors Center dazu wollten wir nicht sehen - haetten dort wohl ewig angestanden. Am Capitol war das Visitors Center "closed right now" und drumherum standen hunderte schwer bewaffnete Polizisten, Spuerhunde und ein Helikopter kreiste immer wieder um das ganze Gelaende. Also sind wir weiter Richtung Monument. Nunja. Was soll ich sagen? Aufgrund des Wetters konnte man auch dort nicht rein bzw. hoch. 
Aber egal. Ansonsten war D.C. wie immer sehr toll! :) Zuerst verschlug es uns in das "National Museum of Natural History". Ihr glaubt nicht, wie voll das dort war!!! Besonders mit hoechstens 6 Monate alten Kindern in sperrigen Kinderwagen. Die hatten bestimmt so richtig was vom Museumsbesuch. Dennoch haben wir uns durch die Massen gequetscht und waren begeistert von der Darstellung der Dinosaurier, Saeugetiere, Fische, etc. Als wir uns nach knapp 2h durch die Menge gen Ausgang gedraengelt hatten, trieb es uns zum "Hard Rock Cafe". Rene war erstaunt vom Ambiente und auch ich konnte mich kaum sattsehen. Anschliessend ging es noch zur "Union Station" und uebers "White House" zurueck zur mall (Museen, Capitol, Monument). Dort haben wir uns noch das "Second World War Memorial" angeschaut und sind dann, aufgrund gelaufener Blasen an den Fuessen, mit der Metro zurueck zum Auto. 
Heute kann ich so einige shopping Erfolge verbuchen! Eine weitere Jeans, ein Oberteil sowie dies und das aus "Bath&Body Works" koennen sich ab heute mein Eigen nennen - Fair Oaks Mall sei Dank! :) Heute Abend werden wir uns mit Malinda einen netten Abend machen und u.a. "Hangover" schauen. Ach, der Film, den wir am Montag im Kino geschaut haben ("It's Complicated" mit Meryl Streep und Alec Baldwin) ist uebrigens sehr empfehlenswert! Wir haben uns kringelig gelacht, obwohl Rene und Steve, die einzigen Herren in der Runde, sich einig waren, dass es ein typischer Frauenfilm war - aber koestlich amuesant und nicht schnulzig!
Soe, dann rutscht mal gut rein morgen!
Happy New Year, Anika
P.S.: Sorry, dass ich kein Photo an den Eintrag haenge, aber dummerweise haben wir das Kabel fuer die Kamera nicht dabei...

Montag, 28. Dezember 2009

About the "crazy house" and the "dancing trees"...

Hallo meine Lieben,

nun sind wir mitlerweile schon ganze zwei Tage hier und Rene kommt dennoch nur schwer aus dem Staunen heraus - ob frueh beim Laufen oder auf dem Weg zur naechsten Mall, vor allem die Autos hier beeindrucken ihn schwer! Aber auch das Haus meiner Gastfamilie an sich ist ja schon eine Augenweite! Malinda hat sich noch mehr verrueckte, aber teilweise auch zuckersuesse neue Weihnachtsdekorationen zugelegt, die einfach perfekt hier in das Haus passen. Gleich am ersten Abend hat sie Rene durchs und ums Haus gefuehrt und selbst ich habe hier und da kleine Veraenderungen bemerkt. Nun haben sie nicht nur eine Terasse ausserhalb der Hauptebene des Hauses, sondern auch eine ausserhalb des "Kellers". Dort steht ueberigens auch der neue Whirlpool, der alte war einfach zu alt und "unfancy", den wir beide jederzeit benutzen duerfen. :) Rene und ich sind ja hier im "Keller" untergebracht, jedoch ist dieser Teil des Hauses genauso gemuetlich, wie der ganze Rest des Hauses! Hier haben wir unser ganz eigenes Reich: eine riesiges Zimmer mit allem drum und dran, sowie ein eigenes Badezimmer.
Gestern haben wir uns gleich am Vormittag auf dem Weg zur ersten Shoppingtour gemacht. Unser Ziel war die nahegelegenste Mall, jedoch haben wir es bis dahin nicht einmal geschafft... Wir waren zunaechst in zwei sport stores. Dort habe ich in dem einen ein tausendschoenes Laufshirt guenstig erstanden, Rene in dem anderen Laufschuhe (und er will dennoch seine alten ranzigen nicht hier zurueck lassen - Can you believe it???) und eine Kopflampe. Anschliessend waren wir noch bei Old Navy, wo Rene ein paar T-Shirts erstanden hat. Auch heute sah es aehnlich aus: Zusammen mit Malinda waren wir in "Tyson's Corner" und Rene ist mit so einigen shopping bags zurueck ins Auto gestiegen... Waehrend ich nur eine Jeans gekauft habe, konnte er bei drei T-Shirts, einer Jeans, einem Guertel und dem iPod nicht "Nein" sagen. Stellt euch mal sein Grinsen vor, welches immer noch von einem Ohr zum anderen reicht!
Naja, all das hat er sich auch verdient, denn gestern Abend hatte er es nicht wirklich leicht. Der Arme! Die Nachbarin Mary und ihre Familie waren zum dinner da und haben ihn natuerlich mit Fragen nur so geloechert. Mary, die bereits letzten Sommer darauf gebrannt hat, Rene kennenzulernen, konnte gar nicht aufhoeren ihn zu befragen. Aber Rene hat sich wirklich tapfer geschlagen und bei allen gepunktet! ;-)
Heute Abend wollen wir noch ins Kino zu "It's Complicated" und morgen geht es denn nach D.C. Rene hat erst mal genug geshoppt - nun ist sightseeing angesagt.
Mehr dazu dann morgen!
Liebe Gruesse aus der weiten Ferne, Anika
P.S.: Fast vergessen - der Grund meines heutigen Titels: Gestern Abend hat uns Malinda mal die schrillsten geschmuecktesten Haeuser gezeigt. Das "crazy house" gleicht mehr einem Zirkus und man sieht kaum mehr das Haus an sich. "Dancing Trees"...nun ja, man stelle sich ein schoen beleuchtetes Wohnhaus vor und im Garten hinter dem Haus sind die Staemme von ca. 20-30 Baeumen auch noch mit Lichterketten geschmueckt. Jede halbe Stunde hat man die Moeglichkeit, mit dem Auto vor diesem Haus zur parken und das Radio auf eine bestimmte Frequenz zu drehen. Es ertoent Weihnachtsmusik und dazu gehen die Lichter an den Baumstaemmen im Takt rhythmisch an und aus. Unbelievable and very crazy!

Donnerstag, 20. August 2009

All that is happening...


Hallo meine Lieben!

Da es einmal mehr ein ganzes Stückchen her ist, dass ich mich hier gemeldet habe, gibt es heute zusammengefasst die „happenings“ der letzten Wochen, um euch endlich auf den neusten Stand zu bringen!

Die schönste Nachricht: ich habe eine Festanstellung! Damit ist das Zittern und Bangen, was sich bei einem befristeten Arbeitsvertrag nach geraumer Zeit einstellt, aus und vorbei! J Dabei kann ich mich mehr als glücklich schätzen, dass es so schnell mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag geklappt hat, denn, laut meiner Kolleginnen, dauerte das bei denen allen weitaus länger! Zudem haben zusammen mit mir im Januar noch zwei andere in der Einrichtung angefangen, aber meine Chefin hat für MICH den Antrag auf Unbefristung gestellt, da sie mich „unbedingt behalten“ will! Da war ich echt platt! Und wie sich meine Kollegen gefreut haben! Ich war sehr gerührt! Darüberhinaus habe ich in eine Mischgruppe gewechselt. Seit diesem Monat darf ich, zusammen mit einer erfahrenen Kollegin, mit 18 2-6jährigen spielen, toben und rumblödeln! *zwinker* Wirklich schön!

Mein größter Erfolg diesen Sommer: Die Teilnahme an einem Volkslauf! Jajaja, die noch vor ein paar Jahren mehr als lauffaule Anika hat am 25. Juli am 13km langen „Ohratalsperrenlauf“ erfolgreich teilgenommen! Nach 90 Minuten war ich im Ziel – René hat nur 61min gebraucht und kam mir, aus Sorge ich hätte mich „verlaufen“, am Ende sogar noch entgegen gelaufen – als Erste (und Einzige) in meiner Altersklasse! Jedoch war ich scheinbar die letzte, die überhaupt ankam und leider gab es für mich kein Verpflegungspaket mehr…und dabei hätte ich doch so gern eine Banane gegessen! An dieser Stelle noch einmal: ein „PFUI“ auf die Veranstalter! Eine schwache Kür, wenn nicht mal für alle Teilnehmer am Ende ein Fresspaketchen da ist! Aber Hauptsache die Kinder, die mit ihren Muttis ihre Papas angefeuert haben, sind alle satt geworden! *grummel*

Auch unter der Woche bin ich weiterhin sportlich – „Du wirst ja nicht jünger!“ (by R.S.)! Wenn ich Zeit und Muße habe schnalle ich mir dreimal pro Woche die Laufschuhe an und begebe mich auf meine 9km lange Laufstrecke. Zudem gehe ich seit ein paar Wochen jeden Mittwoch zum TeBo und schwitze dort zusammen mit Julia, Nicole und Romylein um die Wette! J Auch das Fahrrad kommt täglich noch zum Einsatz! Nachdem ich mir nun vorbildlich einen Helm (safety first!) zugelegt habe und seit letzter Woche (ja, ich hatte Frühdienst und war am Montagmorgen – gelinde gesagt –etwas überrascht, wie dunkel es doch um kurz nach 5 im August noch ist!) auch lichttechnisch noch bestens ausgestattet bin, geht es jeden Tag mit dem Radl nach Lobeda und zurück! Mal schauen, wie lange das Wetter noch mit macht… Aber hoffentlich noch mindestens bis zum Urlaub!

Ja, Urlaub! Noch 4 ½ Wochen…juhu!!!! J Kann es schon kaum mehr erwarten! Am 22. September geht es zusammen mit Christoph und Anne und René für 10 Tage nach Ägypten. Das wird schön! Entspannen und erholen am Roten Meer! Am Wochenende vorher sind wir noch fix in der Pfalz zur Weinverkostung und dann geht es ab in den Süden! Ich freu mich!

Aber am nächsten Samstag..boah, was ein Highlight! Renés Papa hat es doch tatsächlich geschafft an Tickets für das Spiel Bayern München-VfL Wolfsburg zu kommen! Und dann auch noch gleich 4 Stück, d.h. ich darf auch mit in die Allianz Arena! Der Vierte im Bunde wird mein Opa sein, der zum Geburts-tag letzte Woche eh ein Fußballticket bekommen sollte. Das es nun eins für München wird, dass hätte niemand gedacht! Er konnte es gestern am Telefon kaum glauben und freut sich nun, genau wie ich, riesig auf nächste Woche Samstag!

Liebste Grüße, Anika

Donnerstag, 30. April 2009

"Tag des Tanzes" und Geburtstag des Reißverschluss'


Hallo meine Lieben!

Ja, gestern ist nicht nur der Reißverschluss ein Jahr älter geworden, nein auch ich hatte Grund zum Feiern!

Wie bereits im letzten Jahr sah es schon am Morgen nach einem herrlich-regnerischen Tag aus! Dennoch: ich war bestens gelaunt! Noch im Bett konnte ich mein erstes Geschenk auspacken – eine Sportbrille, bei der sich die Gläser austauschen lassen und ein Tuch. Hab mich riesig gefreut! Zudem schmückte bereits seit Dienstag ein wunderschöner Blumenstrauß unser Wohnzimmer (mit der Begründung: "Ich wusste nicht, wo ich ihn über Nacht verstecken sollte!"), als ich pitschnass von der Arbeit nach Hause kam. – Zur Erklärung: An diesem Tag bin ich zum ersten Mal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (7.7km). Während es am Morgen wunderschön war, war ich am späten Nachmittag schon nach 50m klitschnass… – Egal. Gegen 9Uhr ging es gestern Morgen Richtung Mensa. Dort warteten René und ich "geduldig" *zwinker* auf die Frühstücksgäste. Zusammen mit meinen ehemaligen Lieblingsmitbewohnerinnen Hanna und Jule, Jules Kaiser, Steffen, sowie meiner Arbeitskollegin Romy stießen wir mit Sekt auf die 26 an und ließen uns Eierkuchen, Eier mit Brötchen und Jules mit gaaaaanz viel Liebe selbstgebackene Tarte au Chocolate schmecken! *lecker* Ach, beschenkt wurde ich auch noch: selbstgebastelte Ohrringe, Blümeleins, Schoki, „Bohnanza“ (endlich!!!) und „6 Nimmt“. Konnte mich also nicht beschweren!

Nach einer kurzen Endspannungspause daheim habe ich René am frühen Nachmittag zu seinem Aerobic-Kurs gebracht und bin zum Kaufland nach Lobeda-West gefahren. Dort habe ich für meine Geburtstagsfeier am Freitag eingekauft. Daheim daheim bei meinen Eltern im idyllischen Zickra werde ich am 01. Mai meine komplette Verwandtschaft mit chinesischen Köstlichkeiten verwöhnen. Ob es was geworden ist, erfahrt ihr dann im nächsten Eintrag! :)

Nachdem ich etwa 1h ganz gemütlich durchs Kaufland geschlendert bin und anschließend den Einkauf sicher im Auto verstaut hatte, bin ich zurück zur Spowi. Dort konnte ich einfach nicht widerstehen und bin, obwohl ich es René versprochen hatte, es nicht zu tun, auf die Empore von der aus man die „sportlichsten“ aller Studenten bei ihren Kursen beobachten kann – Mittwochnachmittag bei Aerobic. Ein Brüller! Ich musste mir vor Lachen den Bauch halten und wäre fast über die Brüstung gefallen. Herrlich! Juhu, es gibt scheinbar doch eine Sportart, in der ich besser bin als René!

Am Abend stand dann ein weiteres Highlight an. René lud mich zum Mexicaner ein! Dort ließen wir uns je zwei Cocktails, einen Appetizer bestehend aus Taccos mit Dip, Mozarellasticks  und Onion Rings, sowie eine riesige Hauptspeise schmecken! Ich hatte mir einen „Sombrero-Mixteller“ bestellt und musste nach der Hälfte aufgeben, obwohl der Enchilada, der Taco und der Tostados super lecker waren! Jedoch war es einfach viel zu viel und der Dip äußerst reichlich und schwer! Nichtsdestotrotz haben wir auf dem Weg nach Hause noch beim Eiscafé gestoppt und uns eine Kugel Eis geholt. Süßes schließt ja bekanntlich den Magen, oder? ;-)

Wir ihr seht, hatte ich einen wunderschönen Tag, der mir natürlich auch von vielen SMS, Nachrichten und Pinnwandeinträgen im studi sowie zahlreichen Anrufen zusätzlich versüßt wurde! Vielen Dank noch einmal dafür!

Tanzt heute Abend alle feucht-fröhlich in den Mai!

Alles Liebe, Anika

Samstag, 18. April 2009

Ei, Ei, Osterei


Hallo meine Lieben!

Nun liegt Ostern bereits eine Woche hinter uns – daher wird es allerhöchste Eisenbahn, dass ich euch davon berichte, wie es mir ergangen ist! Fangen wir doch mal von gaaanz vorne an. Bereits  am Gründonnerstagabend sind René und ich nach meinem spinning-Kurs nach Erfurt zu seinen Eltern gedüst. Der Freitag begann (dank des schönen Wetters!) so sportlich, wie der Donnerstag aufgehört hat: ich habe meinen inneren Schweinehund besiegt und bin laufen gegangen! Und dazu noch in einer Gegend, wo ich mich nicht wirklich auskenne!!! Jajaja, ich war zwar in den letzten 12 Monaten bereits öfter in Büßleben und Umgebung, jedoch wissen diejenigen unter euch, die mich etwas besser kennen, dass ich, was „directions“ angeht, doch etwas doof bin… bin nach etwa 20 Minuten laufen also einfach umgedreht! *zwinker*

Am Ostersamstag haben René und ich es gewagt, im Globus einkaufen zu gehen. I know, ich sollte es eigentlich nach knapp 10 Jahren Erfahrung im Einzelhandel wissen, dass an solchen Tagen die Hölle los  ist und die Leute sich sprichwörtlich erlatschen. Aber es war eben der einzige Tag, wo wir beide Zeit hatten und somit das Geschleppe der Taschen und Wasser-6-Packs nicht allein an mir hängen bleiben würde. Während mich die grummeligen und angepissten Gesichter der anderen Einkäufer, das Geschiebe und Gedränge auf dem Weg zur Kasse und das Geschuppse vorm Käseregal nicht wirklich aus der Ruhe brachten, war René besonders vom Einkaufsverhalten der Rentner, die ausgerechnet an diesem Tag einkaufen gehen müssen – als hätten sie sonst die ganze restliche Woche keine Zeit dafür –, äußerst genervt. Aber da musste er durch und nach knapp 1h war auch alles überstanden! Zurück daheim wurde er für seine „starken“ Nerven belohnt – die Osterbescherung stand an! Er durfte sich über einen äußerst teuer aussehenden, metallic funkelnden Stabmixer freuen, den er sich gewünscht hat und der noch viel mehr kann, als einfach nur mixen. Ich bekam ein Backblech (ja, auch gewünscht) und ein Buch. Von seinen Großeltern durfte ich mich über sehr schöne und ebenso (wie der Mixer) kaum bezahlbar ausschauende Weißweingläser und eine Flasche Weißwein freuen! Blöd nur, dass ich diese Wünsch über René auf die Frage, was ich mir denn zum Geburtstag wünsche, an seine Eltern und Großeltern hab ausrichten lassen… Nun heißt es: weiter bzw. neu überlegen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in Jena (Geschenke aus- und die für meine Family einladen)ging es am Nachmittag weiter nach Zickra. Dort haben wir uns bereits am Abend mit meiner Familie ganz spontan auf den Osterspaziergang am Folgetag „vorbereitet“. Zusammen mit den Nachbarn meiner Eltern wurden so einige Flaschen Wein, Aperitif und sogar ein Fläschchen selbstgemachter Holunderlikör geleert! Dazu gab es Schoki und die eine oder andere (peinliche) Geschichte aus früheren Zeiten.

Der Ostersonntag begann mit einem wunderschönen Frühstück gegen halb 9. Meine Eltern, meine Oma, meine Brüder, sowie meine beiden liebreizenden eventuell einmal Schwägerinnen sowie René und ich ließen uns selbstgebackene Brötchen, Ostereier etc. schmecken. Stärken mussten wir uns so richtig, denn um 10Uhr ging der alljährliche Osterspaziergang mit meiner (fast) kompletten Verwandtschaft mütterlicherseits los! Diesmal startete die Tour in Langenwetzendorf und führte uns bei allerschönstem Sonnenschein um die Leubatalsperre. Über Bäche, abgezäunte Wiesen und noch etwas feuchte Felder ging es bis auf eine große Wiese, wo wir gegen 1 den Grill aufbauten. Manche unter uns waren zu diesem Zeitpunkt schon recht „gut dabei“ und ruhten sich erst einmal etwas aus. Soweit ich mich erinnern kann, hatten wir dieses Jahr das beste Wetter ever! Wie oft sind wir schon mit Regenschirm, Mütze, Handschuhen und Schal los!?!?! Aber dieses Jahr war alles anders! Das stellte ich dann auch am Abend fest: trotz einer (dieser Annahme war ich zumindest) gewissen Vorbräune durch unseren noch nicht lang zurück liegenden Urlaub hab ich an diesem Tag gut Farbe im Gesicht bekommen!

Am Ostermontag testeten René und ich die Fahrräder meiner Eltern, indem wir uns zu einer kleinen Radtour aufmachten. Nach etwa 10h Schlaf und dem damit verbundenen Verzicht aufs „Metropol“ fühlten wir uns recht fit und das weiterhin wunderschöne Wetter lud förmlich zu einer Aktivität im Freien ein! Zum Mittag waren wir zurück, denn wir wollten am frühen Nachmittag bereits zurück nach Jena und dort noch etwas entspannen. Diese Entspannung sah wie folgt aus: René und ich begaben uns auf eine knapp einstündige Laufrunde, die uns ca. 9km durch Jena-Wöllnitz führte. Herrlich!

Diese Runde habe ich diese Woche noch zwei Mal wiederholt – allein! *stolz* Für René hat diese Woche die Uni gestartet und er hatte bereits gut zu tun. Vor allem damit, mir den Wohnungsschlüssel hinterher zu tragen. Yep, der Dussel hat SEINEN Schlüssel am Sa bei seinen Eltern vergessen und wir mussten die letzten Tage somit irgendwie mit nur einem Schlüssel klar kommen. Ging alles, wenn auch mit einem gewissen und teilweise nervigen Aufwand. Dies wird aber heute noch geändert: wenn René später von der Arbeit kommt, fahren wir nach Erfurt und holen den Schlüssel und das Fahrrad! Jaaaa, dann kann ich endlich zur Arbeit radeln! Seine Großeltern haben mir ihr Fahrrad vermacht und morgen kommt es endlich nach Jena! Da es aber nicht in Renés komfortables Auto passt, wird René nach Erfurt zum Bahnhof fahren und mit dem Zug nach Jena kommen.

Soe, dann wünsche ich euch noch ein schönes Wochenende – auf das sich die Wolken schnellstmöglich verziehen!

Liebe Grüße, Anika 

P.S.: Das Photo zeigt mein Brüderchen Christoph und mich am Samstagabend und auf welche Ideen man kommen kann (hier: sich einen Weihnachtsmann zwischen die Ohren zu klemmen), wenn man bereits eine gewisse Menge an lecker Wein, Aperitif und Likör getrunken hat...  

Freitag, 3. April 2009

"Gives You Hell"


Hallo meine Lieben, 
keine Sorge, bin zwar ein wenig platt und gestresst von den letzten Tagen auf Arbeit, aber so schlimm, wie der Titel des heutigen Eintrages, ist es nun doch noch nicht! ;-) Die drei Worte sind nur der Titel meines derzeitigen Lieblingsliedes, bei dem ich alles um mich herum vergessen kann! Müsst ihr unbedingt mal reinhören. Es lohnt sich!!! 
Seit meinem letzten Eintrag ist eine Menge passiert. Mitte März war ich mit René eine Woche auf Gran Canaria und haben es uns so richtig gut gehen lassen! Das Wetter war perfekt: mindestens 25 Grad jeden Tag und bis auf einen Tag stets Sonne und blauer Himmel pur! Und an dem Tag, an dem es bewölkt war, habe ich mir einen fiesen Sonnenbrand zugezogen! Da hiess es dann die nächsten Tage noch mehr eincremen, Bikinioberteil anders am am Rücken zubinden und Hut auf, aber Sonnenbrille ab, da ich den doofen Abdruck irgendwie wieder loswerden wollte! Dies ist dann auch geglückt und ich bin auch insgesamt recht braun geworden! :) Neben ausgedehnten Strandbesuchen, Planschen im Meer und Wanderungen am Strand und quer durch die Dünen, haben wir außerdem einen Tag in einem Spaßbad mit gaaaanz vielen tollen Rutschen verbracht, sind auf einem Katamaren die Westküste entlanggeschippert und haben Sightseeing in einer idyllischen Hafenstadt gemacht. Zudem lagen wir jeden Morgen und Abend in einer Art "Fressnarkose". Das Essen in unserem Hotel war einfach spitze - das Büffet sehr reichhaltig und abwechslungsreich und der Wein dazu stets süffig und passend! Schlecker-Lecker! :) 
Nun hat mich der Alltag bereits 2 Wochen wieder und ich bin wirklich froh, dass diese Woche vorbei ist! Am Montag war ich auf Arbeit, am Dienstag auf Fortbildung, Mittwoch wieder auf Arbeit, am Donnerstag erst kurz auf Arbeit, dann bei einer Weiterbildung, dann noch mal 1.5h in der Gruppe und heute stand eine Teamfortbildung am Nachmittag an. Ach, am Vormittag sind wir dann mal ganz schnell mit der Gruppe im Haus umgezogen - mit Sack und Pack... Nunja, noch ist das Meiste nicht an dem Ort, wo es letztendlich irgendwann einmal hin soll, aber am Montag kann die Woche relativ normal starten. Die Kiddies werden zwar sehr verdutzt schauen, aber das wird schon! 
Jetzt steht mir aber erst einmal ein hoffentlich sonniges Wochenende bevor! Morgen wollen René und ich endlich mal die "Hubbelkiste", d.h. sein Auto, einem Frühjahrsputz unterziehen und, falls mein bei Porsche arbeitender Bruder Zeit hat, auch die Sommerräder aufziehen. Juhu!
Alles Liebe, Anika

Montag, 2. März 2009

Let's Get Together Girls! Oder auch: AuPair Meeting in Stuttgart 2009


Hallo meine Lieben!

Ein wirklich wunderschönes Wochenende liegt hinter mir! Und das hat nicht nur etwas mit dem sonnigen Wetter zu tun – das war nur das i-Tüpfelchen. Nein, ausschlaggebend waren vier liebe, vertraute Mädels, die ich nach viel zu langer Zeit endlich einmal wieder gesehen habe!

Am Freitag stieg ich kurz nach 13Uhr in den ICE gen Stuttgart, um mich dort mit meinen AuPair Mädels zu treffen. Leider hat es Steffi aus der Eifel nicht ins Schwabenländle geschafft, aber dafür kam Eli aus Kiel eingeflogen und Nadia kam aus Düsseldorf (bzw. Köln) mit dem Zug bis zu Ines nach Paderborn und dann mit ihr im Auto nach Stuttgart angedüst. Dort haben wir uns alle in Marias traumhafter 120qm Luxuswohnung (mit Dienstboteneingang und zwei Nasszellen!!!) ein richtig schönes Wochenende gemacht! Ich muss schon zugeben: auf der Zugfahrt hatte ich schon so meine Bedenken, ob uns nach nunmehr sieben (!!!) Jahren , in den wir uns leider nur selten gesehen haben, nicht irgendwann der Gesprächsstoff ausgeht bzw. ob wir uns überhaupt etwas zu erzählen haben. Aber: weit gefehlt! Schon nach ein paar Sekunden war die alte Vertrautheit wieder da, Geschichten von damals wurden erneut ausgewertet und lustige Situationen von neuem wiedergegeben!

Maria und Elisabeth, die schon am Abend vorher ankam, haben mich am Freitag nach knapp 5h Zugfahrt vom Bahnhof abgeholt. Als dann Ines und Nadia gegen halb 9 auch bei Maria ankamen, haben wir erst einmal mit Prosecco auf unser Wiedersehen angestoßen und anschließend Pasta mit scharfer Thunfischsauce geschlemmt. Lecker! Bei Wein und Brownies wurde die aktuelle berufliche Situation ausgewertet, über die schöne und unschöne Jungsnamen diskutiert (gelle, Ines ;-)) und Photos von Urlaub innerhalb und außerhalb der USA angeschaut. Jedoch haben wir schnell gemerkt, dass auch wir nicht mehr die jüngsten sind und lagen daher schon kurz nach Mitternacht im Bett.

Am nächsten Morgen wurden wir von der Sonne geweckt! Es war wunderschönes Wetter! Nach und nach stapften alle vom Bad in die Küche (ich glaube, ich war die einzig Ungeduschte und im Schlafanzug am Frühstückstisch *schäm*), wo Maria scheinbar schon seit Stunden ein deliziöses Frühstück bzw. Brunch (es war mittlerweile gegen 11) zubereitet hatte. Es gab Kaffee, Tee, Saft, Brötchen, Croissants, Eier, Trauben, Melone, verschiedene Wurst-, Käse- und Marmeladensorten und von allem reichlichst! Ich habe lange nicht einen so prall gefüllten Kühlschrank wie den von Lukas und Maria gesehen!

Nachdem dann auch ich den Weg in die Dusche gefunden hatte, sind wir gegen halb 1 in die Stadt! Dort haben wir uns zuerst einen Starbucks geholt und uns somit in alte Zeiten zurück gebeamt. Dank Christiane konnten wir diesen Moment auch photographisch festhalten! J Mit lecker Starbucks im Bauch ging es weiter auf die Königstraße – der Shoppingmeile in Stuttgart! Und aufgrund des sonnigen Wetters ganz schön voll! Wir hatten uns einiges vorgenommen: Eli brauchte unbedingt eine Sonnenbrille (kein Wunder, bei dem Wetter), Nadia wollte nach eine Strumpfhose schauen, Ines nach einer Hose und ich war auf der Suche nach einer Tasche. Komisch, das Erste wofür Geld ausgegeben wurde waren Ohrringe… Aber von denen kann man ja eh nie genug haben! J Oh, mir fällt gerade ein: ich glaube, bevor wir irgendetwas geshoppt haben, haben wir auch etwas „Sightseeing“ gemacht! Wir haben den Turm am Hauptbahnhof „erklommen“ – naja, mit Hilfe des Fahrstuhls. *zwinker* Von dort aus hatten wir einen wunderschönen Ausblick über die Stadt und dort entstand auch das Photo, welches den heutigen Eintrag verziert.

Mit platten Füßen waren wir am späten Nachmittag zurück in Marias Wohnung und machten uns daran, das dinner zuzubereiten: Burger. Ines kümmerte sich fachmännisch (oder besser: fachfrauisch) um das Fleisch, Eli zupfte Salat, ich brat die patties…hmm, was Nadia und Maria machten, weiß ich grad nicht mehr so genau. Egal. Jedenfalls ließen wir uns schon kurze Zeit später gut belegte Burger schmecken! Es ließ sich jedoch erkennen, dass Burger nicht in allen Teilen Deutschlands auf eine Art und Weise verputzt werden: während man im Westen, im Norden und im Osten/in der Mitte (ja, ich komme nicht aus Dresden!)einfach genüsslich in das Monster hineinbeißt, auch auf die Gefahr hin, dass man sich total zumoddert und Majo an der Nase kleben bleibt (gelle, Eli?), isst man Burger im Süden mit Messer und Gabel! Unbelievable! Ein absolutes no go! Maria, dass musst du dir bis zum nächsten Mal (übrigens in Jena, zu meiner großen Freude! J) unbedingt noch abgewöhnen!!!

Nach diesem Festmahl gab es erst einmal einen Ramazotti! Lecker! Obwohl wir schon pappsatt waren, haben wir – traditionell – noch Velveeta Dip gemacht und genüsslich geschlemmt! Maria hatte zusätzlich noch einen Avocado-Dip mit eeetwas Knobi gemacht. Damit das Ganze auch gut rutscht, gab es noch lecker Cocktail, bestehend aus Likör 43, Maracujasaft und Milch. *yammi* Nebenbei haben wir gekniffelt (verlieren ist nicht schön!), „Wer bin ich?“ gespielt (ich war Barack Obama und Dora the Explorer) und ein Kartenspiel namens „Schwimmen“. Hatten wir ein Spaß!!! Schade, dass wir keine Kamera nebenher laufen lassen hatten! Wir würden uns jetzt darüber noch mehr kringelig lachen!

Der Abschluss dieses fast vollkommen (ja, Steffi war eben nicht da!) perfekten Wochenendes bildetet ein weiteres Traumfrühstück am Sonntag! Danach mussten Ines und Nadia leider schon wieder „back on the road“. Hilfsbereit wie wir sind, halfen Eli, Maria und ich ihnen ihre 7 Sachen mit in Ines‘ bus-groß-ähnlichen Corsa zu tragen. Aufgrund meiner Faulheit und meiner I-don’t-care Einstellung kennt nun halb Stuttgart meine wunderschöne Schlafanzughose! J Aber Maria trug auch ihre Puschen auf dem Weg zum Auto. Nur Eli war sich für all das zu schade. Mensch, damals hättest du das auch gemacht…

Kurz nach Mittag trat dann auch ich die Heimreise an und kam nach ewig langer Zugfahrt irgendwann in Jena an – Erinnerungen an ein absolut gelungenes und rundum schönes Wochenende im Gepäck!

An dieser Stelle geht ein besonders großes Dankeschön an Maria! So, wie sie uns bewirtet, verköstigt und einfach nur verwöhnt hat, war einfach nur der Hammer! Vielen lieben Dank noch einmal! Mädels, es war toll, euch wieder zu sehen! Ich freue mich bereits jetzt schon riesig auf euren Besuch in der Saalestadt im Oktober!

Liebe Grüße, Anika

Montag, 23. Februar 2009

Fasching


Hallo meine Lieben!
Na, da staunt ihr, wa? Wie versprochen kommt nun heute mein Bericht über das vergangene Faschingswochenende. Wie jede Woche freue ich mich tierisch aufs Wochenende - einfach so in den Tag hineinleben und das tun, wozu man Lust hat!
Der Samstag fing richtig klasse an - um 10 hab ich mich mit meinen ehemaligen Lieblingsmitbewohnerinnen und vier weiteren mehr oder weniger bekannten Mädels zum Frühstück/Brunch im "Bohéme" getroffen. Zuerst wollten wir ins "Stilbruch", aber als ich dort am Dienstag vorher zwecks einer Tischreservierung anrief, wurde ich 'sort of' ausgelacht - schon seit Wochen seien alle zu reservierenden Tische  für diesen Tag und die gewünschte Zeit vergeben. Hmm...aber im "Bohéme" war es auch richtig schön! Nach langer Überlegung habe ich mich für einen Energie-Müslidrink und das Frühstück "Oslo" entschieden. Lecker!!!! Zum Frühstück gehörten 2 Mehrkornbrötchen, Käse, Lachs, Rüherei mit Shrimps und natürlich Kaaaaaaffeeeee! :) Dies alles führte dazu, dass ich kurz nach 12 fast aus der Lokalität herausgerollt wäre, so pappsatt war ich!
Nach dem Frühstück bin ich mit zu Johanna, da sie meinte, sie habe ein indisches Gewand, welches ich doch zum Fasching im Kindergarten anziehen könnte. Nun ja, ein solches Gewand hat sie wirklich, aber mit dessen Aussehen an mir konnte ich mich nicht so recht anfreunden... Den Rest das Nachmittages verbrachte ich recht faulenzend, bevor ich René von der Arbeit abholte. Dann ging es schurstracks gen Zickra, denn am Abend wollten wir auf den Fasching in die Wildetaube. Dort sorgt der CCC (Carneval Club Clodra, bei dem ich jahrelang aktives Mitglied war...jajajaja) mit seinem bunt gemischten Programm stets für gute Stimmung. Dank meiner Tante hatten René und ich sogar ein Kostüm - siehe Photo! ;-) Jedoch war René, der Faschingsmuffel, von Beginn an nicht gut drauf - Kopfschmerzen sein Dank - und auch meine richtig gute Laune half da leider nichts. Ich traf an dem Abend einige alte Bekannte, bekam einen Orden vom Verein verlien und schwang mit meinem Papa etliche Male das Tanzbein! :) Das doofe ist nur, dass ich, mit hoher Wahrscheinlichkeit auf die Luftigkeit meines Kleides zurückzuführen, seit gestern Halsschmerzen habe und meine Nase einmal wieder etwas öfter läuft... ;-(
Morgen steht dann der Fasching im Kindergarten an. Ich bin sehr gespannt, als was sich meine Kleinen morgen verkleidet werden!
Alles Liebe, Anika

Montag, 16. Februar 2009

Ski heil!


Hallo meine Lieben!
So ein Mist...irgendwie könnte ich meine posts stets mit den selben Sätzen beginnen! Das Jahr ist bereits mehrere Wochen alt und ich habe es noch nicht gebacken bekommen, um euch einmal von den neusten Neuigkeiten zu berichten. Und dabei ist doch eine ganze Menge passiert! Aber mal ganz von vorn.
Zunächst liegt ein wunderschönes Weihnachtsfest, eine eisigkalte Silvesternacht und ein guter Start ins neue Jahr hinter mir! Pünktlich zum Jahreswechsel hat es nämlich endlich mit einem Job geklappt und so langsam habe ich mich im "Regenbogen" richtig gut eingelebt! :) 
Bereits zwischen den Jahren empfing René und mich ein Briefchen aus den USA - yep, die Zeiten, dass Briefe aus Übersee nur an mich adressiert sind, sind vorbei ;-). Dieser enthielt neben aktuellen Photos von den Mädels ein Spongebob-Christmas-Book, sowie eine recht kitschige 3D-Santa Claus-Karte. Aber etwas versteckt, hinter dem nickenden Weihnachtsmann, fand sich ein Stückchen Papier, welches sich als $300 Scheck "for decorating your apartment" herausstellte! :) Also: ab zu IKEA! Neben diversen kleineren Dingen für die Küche, haben wir uns von diesem Geld eine TV Bank gekauft. Das Möbelstück sieht in unserem Wohnzimmer richtig klasse aus, nur der Fernseher verliert sich etwas darauf... Aber immerhin haben wir jetzt ein Bild! Nachdem uns nämlich Anfang Januar der Anschluss vom Vormieter abkezwackt wurde, hat es der lokale Kabelanbieter doch tatsächlich nach "nur" etwas über 4 (!!!) Wochen geschafft, uns an die Zivilisation zurück anzuschließen! Naja, irgendwann kommt dann auch mal ein etwas größerer Fernseher auf das tolle Möbel!
Nun aber zurück zum Titel meines heutigen Eintrages - ich war gestern mit Schatzilein und Schwiegermama im Thüringer Wald Skifahren. Naja, fahren nicht wirklich...ach, irgendwie konnte ich mich mit dem Langlauf nicht so recht anfreunden. René hatte sich im Januar vom Weihnachtsgeld seiner Großeltern ein neues Paar Langlaufski gekauft und seitdem darauf gebrannt, sie sich endlich unterzuschnallen und auszuprobieren. Jedoch war zunächst ich böse und ewig lang erkältet (lieben Dank, Kiddies!) und dann hat es auch ihn selbst entschärft. Gestern war es aber endlich soweit: mir wurden Renés "alte" Ski angeschnallt, man hat mich kurz in die Technik eingewiesen und ab gings! Hmm...Abfahrt macht mir irgendwie mehr Spaß! Dennoch habe ich 2h (was eine Leistung!) durchgehalten, obwohl mir bereits nach 10min die Oberarme schmerzten. Komischerweise habe ich aber heute Muskelmiez in den Oberschenkeln. Hmm. 
Als Gegenleistung für mein Mitkommen zum Langlauf darf Faschingsobermuffel René nun nächsten Samstag mit zum Fasching! :) Ihr glaubt gar nicht, wie sehr er sich darauf freut!!! 
Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich euch beim nächsten Eintrag - hoffentlich in einer Woche - davon berichten! 
Bis dahin! Seid gespannt!
Alles Liebe, Anika

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Vorweihnachtszeit


Hallo meine Lieben!

Nun ist es schon wieder eine ganze Weile her, dass ich einmal etwas von mir hab hören lassen. Mittlerweile ist bald schon wieder Weihnachten und ich erinnere mich noch sehr gut an die Zeit vor einem Jahr - wenige Tage vor der Abgabe meiner Magisterarbeit. Damals fragte ich mich, wo ich das nächste Jahr um diese Zeit stehe. Nun denn, ich dachte, im Berufsleben, aber leider hat es bisher noch nicht ganz geklappt - bei vielen Stellen nur "halb". Jedoch hätte ich mir nicht vorstellen können, dass meine Magisterarbeit so grandios wird, ich in eine wunderschöne neue Wohnung umziehen werde und das auch noch mit einem ganz annehmbaren "Mitbewohner"! *zwinker* Unsere Wohnung wird auch in diesen Wochen immer wohnlicher, was auch der weihnachtlichen Dekoration u.a. in Form eines selbstgebundenen Adventkranzes und den in schicken Dosen selbstgebackenen Plätzchen zu verdanken ist. Wie jedes Jahr im Dezember war ich auch dieses Jahr wieder bei der "Feuerzangenbowle" und auch diesmal war es wunderschön! Auch auf den Erfurter Weihnachtsmarkt hat es mich bereits verschlagen. Letzten Samstag (ja, man kann irre sein!) haben René und ich uns dorthin getraut. Nach der fast erfolglosen Suche des Schupfnudelstandes wurden wir noch Minuten des Drängelns und Quetschens doch irgendwie dorthin geschoben und ließen uns etwas Abseits vom Schuß die schwäbische Spezialität schmecken. Nach einem wärmenden Glühwein, dem Pflichtbesuch des Märchenwaldes und einer Fahrt mit dem Riesenrad hatten wir nach 2h keine Lust mehr auf Menschmassen und verließen Fluchtartig das Areal. Diesen Sonntag steht ein Besuch des Zwickauer Weihnachtsmarktes an, bevor wir am 4. Advent auf den Weihnachtsmarkt bei mir zu Hause in Zickra gehen werden. Der ist zwar klein und eng, aber wunderschön zum Schauen! :)

Ach, letzte Woche habe ich auch ein Paket mit Leckereien nach Übersee versendet. Obwohl ich mich angestrengt habe, das Gewicht des Paketes so gering wie möglich zu halten und dafür extra wenig Süßigkeiten gekauft habe, zeigte die Waage am Postschalter dann leider doch 2390g an - 390g zu viel zur unteresten Portopreisgrenze von €12. So durfte ich €32 bezahlen, hätte dafür aber den Inhalt noch auf 5kg aufstocken können. Das wollte ich aber auch nicht, nachdem ich am Abend zuvor froh war, als das Paket endlich zugeklebt war! Naja, aber es ist ja nur einmal Weihnachten im Jahr und ansonsten schicke ich ja auch keine weiteren Pakete über das Jahr verteilt nach VA. Zudem haben mir meine Gasteltern dieses Jahr gleich 2 USA Aufenthalte ermöglicht. Da sieht man über diese Portokosten doch leicht hinweg!

Soe, ich wünsche euch noch eine schöne Adventszeit!

Liebe Grüße, Anika
P.S.: Das Bild entstand auf dem 80. Geburtstag meiner Oma im November.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Einige neue Dinge


Hallo meine Lieben!

Nachdem es nun schon einige Zeit her ist, dass ich euch das letzte Mal die Möglichkeit gegeben habe, einen Blick in mein chaotisches Leben zu werfen, dachte ich mir eben spontan, nachdem ich die wundervollen aktuellen Einträge meiner ehemaligen Lieblingsmitbewohnerinnen (greetings to the steel sisters!) gelesen habe, auch endlich einmal wieder zu bloggen.

Nach meinem USA Urlaub ging zunächst der Stress mit der Wohnungssuche weiter. Nach unzähligen Besichtigungen mitunter völlig abgewohnter Kellerlöcher, welche als "Wohnung, die nicht lange leer bleibt!" ausgepriesen wurde, unzuverlässigen Vermietern und bekanntgaben von Mietpreisen, die einen schwindelig werden lassen, haben wir Ende August endlich unsere Traumwohnung gefunden – und das dann sehr schnell und letztendlich ohne große Umwege! Unsere Wohnung liegt sehr zentrumsnah, direkt am Westbahnhof in einer ruhigeren Nebenstraße. Neben der Einbauküche, welche wir gegen einen angemessenen Obolus mit erworben haben, verfügt sie über ein Bad mit Badewanne und Fenster, sowie zwei großen hellen Räumen mit Laminatboden – Teppich ade!!! 

Am 07. September, ein paar Tage nach Unterzeichnung des Mietvertrages sind wir von Lobeda West nach Jena West gezogen. An diesem Tag haben sich auch Renés und meine Eltern kennengelernt und auf Anhieb verstanden. Puh! Auch meine Brüderleins waren mit am Start, was den Umzug in Null-Komma-Nichts über die Bühne brachte. Nun sind zwar hier und da noch kleine Sachen anzubringen, bzw. Dinge für ein vollkommenes Wohnerlebnis noch zu besorgen, aber nachdem der Duschvorhang und die Gardinen angebracht wurden und seit gestern auch noch etwas Farbe unsere Wände ziert fühlen wir uns in unseren neuen vier Wänden schon richtig wohl! Der Rest kommt nun noch nach und nach.

Dann kann ich nun auch endlich von mir behaupten, dass ich ein Hochschulabsolvent bin. Jajaja, ihr werdet es nicht glauben, aber nach sage und schreibe „nur“ 8 ½ Monaten haben es meine Betreuer doch gebacken bekommen meine Magisterarbeit zu bewerten (mit 1.3 – da hat sich die Warterei zumindest gelohnt! :)) und ich habe endlich mein Uni-Abschlusszeugnis! Nun geht der Bewerbungsprozess weiter – mit Zeugnis – und ich hoffe sehr, dass ich schon bald einen Job habe. Aber zur Zeit sieht es gar nicht so schlecht aus. Dennoch bin ich seit nunmehr einer Woche als arbeitssuchend gemeldet, was schon ziemlich deprimierend ist. Hmm.

Einen wunderschönen Herbsttag noch!

Alles Liebe, Anika

P.S.: Das Photo zeigt unsere wunderherrliche Badezimmermatte! Hihi...

Montag, 4. August 2008

Lewes,Delaware


Hallo meine Lieben!

Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe dieses Wochenende doch tatsaechlich mal etwas erlebt! ;-) So richtig, mein ich, an einem Ort, wo ich noch nie zuvor war! Verschlagen hat es Malinda, Sasha, zwei ihrer Freundinnen - Mackenzie und Ally, Avery und ihre Freundin Katie sowie mich nach Lewes, Delaware. Anlass dieses Wochenendausfluges war Sashas Geburtstag im Juni. Sie hatte sich dieses Jahr keine grosse Party mit all ihren Freunden gewuenscht, sondern "nur" ein Wochenende mit zwei Freundinnen am Strand! Naja, und damit Avery sich nicht benachteiligt fuehlt, durfte sie auch mit und obendrein noch eine Freundin mitbringen! Zum Glueck haben sie "Sexy Lexy". Dieses schicke Gefaehrt wurde am Freitagmorgen bis unters Dach beladen - im wahrsten Sinne des Wortes! Nachdem Sasha und ihre beiden Freundinnen auf der ersten Rueckbank Platz genommen hatten und sich Avery und Katie die Sitze hinten aufgeschlagen hatten, blieb noch etwa 15cm "Kofferraum". Es hat alles irgendwie gepasst nur musste man von innen beladen, da einem sonst alles entgegengekommen waere. Mein Gepaeck musste ich vorn bei die Fuesse nehmen, aber ich hatte als Beifahrer eh irgendwie den meisten Platz! ;-)

Frueher als geplant - seeeeehr ungewoehnlich fuer meine Gastfamily - naemlich bereits halb 10 ging es los. Nach ca. 3h und 150Meilen die uns von Virginia, durch Maryland, ueber die Chesapeake Bay Bridge (Photo) bis in den Osten Delawares brachten, waren wir endlich in Lewes angekommen. Lewes ist die aelteste Stadt im aeltesten Staat (Delaware) der USA und wirklich suess! Nachdem wir unser Gepaeck in unsere Zimmer im "The Inn at the Canal Square" gebracht hatten, ging es sofort an den Strand! Soooonnnnneee!!!! :) Wunderschoen! Als sich nach ein paar Stunden alle fuers erste ausgeplanscht und ausgesonnenbadet hatten, ging es nach einem Duschstopp im Hotel weiter nach Rehoboth Beach. Dort kehrten wir zunaechst beim Mexicaner ein und machten anschliessend die Strandpromenade unsicher. Unter anderem stoppten wir im "Funland". Das ist eine Art kleiner Amusementpark mit vielen unterschiedlichen Attraktionen - Kettenkarusell, Piratenschiff etc. Man glaubt gar nicht, wieviel dort um halb 10 los ist bzw. wie viele noch so kleine Kinder dort von ihren Eltern in irgendwelche Fahrgeschaefte gesteckt werden!

Der Samstag begann etwas trueb - im wahrsten Sinne des Wortes: es gab Gewitter und Regen frueh am Morgen. Nach dem Fruehstueck hoerte jedoch der Regen auf und die Sonne kaempfte mit aller Kraft gegen die Wolken an. Wir beschlossen, die Mittagszeit in der Stadt zu verbringen - die aelteren Maedels fuer sich, Avery und Katie fuer sich und Malinda und ich. Sie hatte naemlich bereits bei der Ankunft in Lewes Schilder fuer eine Antikshow am Samstag entdeckt - sie hat da ein Auge fuer. ;-) So sind die Maedels also fuer sich und wir beide haben uns auf einer Art Troedelmarkt Antiquitaeten angeschaut. Eigentlich ist das nicht wirklich etwas fuer mich, aber irgendwie hat Malinda mich damit angesteckt und es ist echt "fun" sich dieses ganze Zeuchs anzuschauen! Was es nicht alles fuer Dinge gibt! Mitten auf dem Markt entdeckte Malinda ploetzlich einen ehemaligen Arbeitskollegen, der einmal fuer sie gearbeitet hat mit samt seiner Familie. Der Mann begruesste mich mit den Worten: "Hallo Anika. Schoen dich endlich einmal kennen zu lernen. Ich hab schon sehr viel von dir gehoert!" Ah ja... Egal. Malinda konnte natuerlich nicht widerstehen irgendetwas zu kaufen! Sie entschied sich fuer einen antiken Seifenspender in Ozeanblau, der ja so wunderschoen in ihr neues Badezimmer passt und fuer einen Butterherstelldingsdabums. Ach, sie hat davon schon zwei und dieser passt doch sehr gut in ihre kleine Sammlung mitten in der Kueche.

Gegen 2 sind wir dann zum Strand, denn die Sonne knallte nur so vom Himmel - ein Gewitter am Morgen schien unvorstellbar! Am Abend ging es auf Shoppingtour in die nahegelegenen Outlet Malls und die fuenf Maedels haben gut zugeschlagen. Ich hab nichts gefunden, aber angesichts meiner beschraenkten Kapazitaeten in Form von Koffer und Reisetasche ist das auch nicht so schlimm! ;-)

Heute Mittag gegen 11 haben wir dann die Heimfahrt angetreten und waren alle ziemlich knuelle, als wir gegen halb 3 endlich daheim waren. Aber es war ein wunderschoenes Wochenende und wir hatten wirklich riesig Glueck mit dem Wetter! Ihr werdet es nicht glauben, aber mit viel Phantasie habe ich glaub ich sogar etwas Braeune erhaschen koennen! Diese werde ich versuchen in den naechsten Tagen noch zu intensivieren, denn es soll spitzenmaessiges Wetter werden! :)

Nun denn, liebste Gruesse und bis bald, Anika

Samstag, 26. Juli 2008

Klitzekleine Shoppingtour


Hej meine Lieben!

Ja, das sind meine Errungenschaften des Tages! Nein, nicht die weisse, bequeme, antike Couch oder das sich in einem goldenen Rahmen befindliche Bild eines besonderen Vogels, nein, nein, nein, weit gefehlt...sondern die Kleidungsstuecke, die Schuhe und die Taschen, die ich extra und nur fuer euch liebevoll fuer ein Photo platziert habe! Heute morgen um kurz nach halb 10 ging es los Richtung "Potomac Mills Mall". Das ist eine riiiiesige mall etwa 45min suedlich von hier. Malinda hatte mir den Tipp gegeben, am Wochenanfang dort hinzufahren, da es am Wochenende dort wohl stets recht voll und ueberlaufen ist. Nun ja, da ich aber die Woche mehr oder weniger bei Mary und ihrer famliy gewohnt habe, hat das mit meinem geplanten Einkaufstrip am Mittwoch nicht geklappt. Marys Mutter ging es nach einer OP wirklich schlecht und somit hat Mary die meiste Zeit der vergangenen Tage im Krankenhaus eine Stunde Autofahrt von hier verbracht. Ich habe ihr also mit den Kids und vor allem bei der Gestaltung der Plakate fuer "The Beauty and the Beast" unter die Arme gegriffen. Anyway. Heute bin ich also los und dank Malindas prima Beschreibung hab ich die mall auch auf Anhieb gefunden - soetwas sollte man bei mir nicht zwingend voraussetzen! Nach etwa 4h shopping konnten meine Arme die Tueten nicht mehr tragen, ich hatte Kopfweh und wollte nur noch nach Hause! Hier bin ich nun also wieder und gleich geht es auch schon weiter. Stephanie (7), die juengste Tochter von Mary, bekommt heute zusammen mit ihrer besten Freundin Emmy und anderen Maedels aus ihrem Team ihre Schwimmtrophaen anlaesslich der erfolgreichen Teilnahme des Kurses ueberreicht. Das ist immer eine ganz grosse Sache und ich bin auch eingeladen.

Gestern Abend war die Premiere von "The Beauty and the Beast" und es war klasse! Die Hauptfiguren wurden dabei von Erwachsenen gespielt und zahlreiche Kinder zwischen 6 und 15 waren im Hintergrund als Blumen oder Baeume, oder als Portraits, oder als Bewohner der Stadt zu sehen. Katherine (12), die aelteste Tochter von Mary war auch dabei und musste in viele verschiedene Rollen schluepfen. Staendig war sie wieder, aber stets in einem anderen Kostuem, auf der Buehne, musste tanzen oder mitsingen. Ich war hellauf begeistert, die Inszenierung wirklich toll! Nachdem wir gegen 11 alle wieder daheim waren, haben Mary, ihre Freundinnen Shelly und Meg (die Mutter von Emmy)und ich noch eine Flasche Wein gekoepft, Baileys geschluerft und Cracker mit Kaese schnabuliert...bis nach Mitternacht. War echt ne lustige Runde und im Hintergrund lief dabei der Soundtrack von "Mamma Mia". Der Film ist seit letztem Wochenende im Kino und seitdem wird nur noch davon erzaehlt. Alle waren doch sehr verwundert, dass ich textsicher war, obwohl ich den Film doch noch gar nicht gesehen habe...Hmm, wie das nur kommt?

Soe, morgen kommen die Rockes ja auch schon wieder. Halb 10 hole ich sie vom Flughafen ab und dann nimmt das normale Chaos wieder seinen Lauf - endlich! Believe it or not - ich bin wirklich froh, dass sie morgen wiederkommen! :)

Also denn, einen schoenen Sonntag euch allen!

Alles Liebe, Anika

P.S.: Was sagt ihr denn dazu, dass ich die Sonne und das wunderschoene Wetter vorbeigeschickt habe??? *zwinker*

Dienstag, 22. Juli 2008

Wech sinse


Hallo meine Lieben!

Lange nicht's von mir hoeren lassen...I know, aber es gibt auch nicht so viele spannende Dinge zu berichten. Bin ja nicht im Abenteuerurlaub, sondern zum Entspannen hier! :) Ich lese viel, sportel ausgesprochenen viel (einige unter euch lassen mich wissen, dass sie so viel sportliche Motivation gar nicht von mir kennen, gelle?) und faulenze mehr oder weniger den Rest des Tages. Naja, hier und da gehe ich den Maedels oder Malinda schon zur Hand, jedoch haelt sich das meiner Meinung nach alles in Grenzen!

Freitagabend bei den Grosseltern in Maryland war wirklich sehr nett! Saemtliche Verwandte meinte, es sei "a pleasure" mich wiederzusehen und Malindas juengster Bruder fragte, warum ich eigentlich nicht hierherziehe, so oft wie ich da bin!? Hmm... Am Samstag und Sonntag war dann eher so typisches "Rocke" Wochenende angesagt - viele Plaene, wenig Zeit. Am Samstag war ein Teil der Verwandtschaft den halben Tag hier und am spaeten Nachmittag sind Malinda und ich noch Wandfarbe fuer das renovierte Badezimmer aussuchen gegangen. Der Sonntag verlief eher ruhig und endete mit dem Film "Fool's Gold" (Ein Schatz zum Verlieben) im "Heimkino" hier im Keller.

Gestern war dann mehr oder weniger chaotisch! Ein Tag vor dem Start in den Urlaub. Ich sollte die Maedels dazu bringen, ihre Koffer zu packen - kein Problem, was Avery angeht, aber Sasha... Mark war bis nachts um 1 auf Arbeit, Malinda kam kurz nach 9 am Abend. Sie meinte dann zu mir, dass sie sich eine Woche ganz allein in dem Haus wuensche: "no Mark, no girls, just you, if you want!" :) Heute (Di) war Mark daheim, Malinda musste noch mal zur Arbeit, kam aber gegen 11 wieder nach Hause. Alles war soweit gepackt, nur Sasha verstand ihre Mutter nicht, warum sie denn nicht in Sporthose und Schlabbershirt reisen koenne!? Jaja, so typisch fuer die Amis. Muss ja zugeben, dass ich auch im Sportoutfit in den Supermarkt gehe oder mir einen Kaffee hole. Das tut hier jeder! Da faellt man eher auf, ist man "normal" gekleidet! ;-) Aber es gibt Grenzen - z.B. das man im Flugzeug doch "civilized" gekleidet sein sollte! Letztendlich hat sie sich davon auch ueberzeugen lassen. Nun ja. Vor einer Stunde hab ich sie am Flughafen abgesetzt und nun bin ich allein hier und warte auf den Monteur der die Klimaanlage wieder in Gang bringen soll. Diese ist seit Samstag defekt und auch der Monteur, der am Sonntagnachmittag hier war, hat das Problem nicht beheben koennen. Gestern war dann ein anderer hier und hat ein neues Teil bestellt, welches er heute zwischen 12 und 4 einbauen will. Es ist jetzt halb 3 und ich erwarte nicht, dass er wirklich weit vor um 4 hier sein wird. Auch gestern kam er eine Stunde spaeter, als er am Telefon gesagt hatte. Als er dann da war, wusste ich auch warum: er war laaaaaaangsam. Man konnte ihm beim Laufen die Schuhe besohlen und staendig musste er ans Auto zurueck, weil er noch irgendein Werkzeug brauchte. Jedoch hoffe ich, dass er heute ueberhaupt noch kommt, denn es ist wirklich verdammt warm im Haus! Auch draussen ist es unertraeglich heiss und schwuel. Heute Vormittag gab es schon einen heftigen Regenschauer und Gewitter. Das hat zu einer kurzen Abkuehlung gefuehrt, aber schwuppdiwupp war die Sonne und somit auch die Hitze wieder da.

Ich glaube, ihr habt es da etwas "angenehmer", oder? *zwinker*

Liebe Gruesse, Anika

Donnerstag, 17. Juli 2008

Teenager durchkreuzen Tagesplaene


Hallo meine Lieben!

Ja, genau dieses junge Fraeulein, da rechts im Bild, hat heut meine Vorhaben ganz schoen durcheinander gebracht! Aber naja, dafuer bin ich ja auch hier...um misses von A nach B zu kutschieren.

Heute morgen hab ich sie und ihre Freundin Mackenzie gegen halb 9 vom Fruehsport mit ihrem Hockeyteam an ihrer Highschool abgeholt und Mackenzie anschliessend nach Hause gebracht. Nach einer Dusche und einem check in meinem e-mail Postfach wollte ich eigentlich fix los und mir neue Sportsachen kaufen...eigentlich. Als ich nach oben kam, fragte mich Sasha aber, ob ich nicht Mackenzie abholen koennte, damit diese ihre Ferienaufgaben in der Schule abgeben kann. (Sasha hat ihre gestern schon eingereicht.) Deren Eltern leben getrennt und keiner konnte sie fahren. Ach, und ob ich danach nicht noch mit ihr in den Supermarkt fahren koennte, denn sie habe riesigen Appetit auf Erdbeertoertchen. Und dann ist ja auch noch ihre Freundin Michelle. Diese ist krank und hat Sasha gebeten, ihre Ferienaufgaben fuer sie in der Schule abzugeben. Hmm. Ich erzaehlte Sasha von meinen Plaenen und sie meinte: Ja, in zwei Stunden, das ist okay. Ich hab dann erst mal gefruehstueckt und als ich gerade los wollte, fragte sie mich, ob wir nicht doch schon jetzt Mackenzie, deren Aufgaben und die Aufgaben von Michelle abholen, sowie die Zutaten fuer die Toertchen im Supermarkt besorgen koennten. Klar!!! Also gings los. Lief auch alles problemlos, bis Sasha eigenhaendig die Schlagsahne im Supermarkt geholt hat. Sie kam mit einem MEGA Becher geschlagener Sahne zurueck - soviel wie mindestens vier geschlagene deutsche 200ml Becher - fuer ganze 6 mini-Toertchen. Ich meinte nur: "Your mum is killing me...and you second!" Naja. lang musste ich sie nicht davon ueberzeugen, dass Malinda weniger begeistert sein wuerde, wuerde sie diese riesige Dose am Abend im Kuehlschrank vorfinden! Und, was soll ich sagen...es war gut, dass wir nur die kleinere Abpackung besorgt haben. Kaum zu Hause oeffnete Sasha den Becher, holte sich einen GROSSEN Loeffel aus dem Schrank, tauchte ihn genuesslich in das weisses Zeugs, machte ihn unbeschreiblich voll und leckte ihn dann mit den Worten "This stuff is soooo good!" ab. Ich hab zaghafte gekostet und dachte, ich muss mich uebergeben! Mit Schlagsahne hatte das Gemisch wenig zu tun.

Der Rest des Tages verlief relativ unspektakulaer. Ich bin am Nachmittag in der Sonne auf der Terasse eingeschlafen, hab dann die Maedels zum lacrosse camp gefahren und war anschliessend noch sporteln. Auf dem Heimweg hab ich noch bei der Bank gestoppt. Malinda bat mich, $200 mit ihrer Kreditkarte abzuheben und das Auto vollzutanken. Aber das mit der Kreditkarte hatten wir schon... *zwinker*

Hoffend, dass ich morgen Gelegenheit habe, mich sportlich neu einzukleiden...

Alles Liebe, Anika

P.S.: Die Blicke auf dem Bild sind gewollt! :)

Dienstag, 15. Juli 2008

Everytime a little something new


Hallo meine Lieben!

Seit nunmehr zwei Tagen bin ich mal wieder fuer etwas laenger bei meiner Gastfamilie zu Besuch. Nach einer unkomplizierten Anreise habe ich bereits auf dem Parkplatz des Flughafens nicht schlecht gestaunt. "Oh, did we tell you that we got a new car?"wurde ich ganz nebenbei gefragt, als wir gezielt auf diesen Lexus GX 470 zusteuerten. Hmm..nein, ich wusste nicht, dass ihr seit "march, april" ein neues Auto habt und vor allem nicht, dass es so ein riesiges und aeusserst komfortables mit allem schnick-schnack, den man sich nur vorstellen kann, ist.

Im Haus angekommen fielen mir aber noch weitere Dinge auf, die seit meinem letzten Besuch, dieses Jahr im Januar, ausgetauscht bzw. veraendert wurden waren. Als kleinere Dinge kann man dabei die neuen Gardinen und bed covers im Aupair Zimmer (meins!), die neuen Gardinen (alle Gardinen sehen SEHR teuer aus!) in drei weiteren Raeumen in der oberen Etage, einen neuen PC (an diesem sitze ich soeben), sowie die Umgestaltung von Averys Kleiderschrank nennen. Etwas groesser, und gerade auch noch im Abschluss befindlich, ist dabei die Erneuerung des "master bathrooms", also dem Badezimmer meiner Gasteltern. Die Plastikwaende der Dusche wurden durch Glaswaende ersetzt. Das ist ja noch relativ unspektakulaer. Im Inneren der Dusche gibt es aber neben einem pompoesen Wasserhahn die unterschiedlichsten Massageduesen vom Feinsten die in allen erdenklichen Hoehen aus der Wand spriessen. Die Dusche, sowie der Badfussboden, der seit neustem natuerlich mit Fussbodenheizung ausgestattet ist, und die Waende sind mit teuren Fliessen im italienischen Stil verziert. Macht schon was her, selbst wenn es noch nicht ganz fertig ist!

Ansonsten verlief mein erster "Arbeitstag" sehr entspannt. Am spaeten Vormittag bin ich allein los um mich bei "Lifetime Fitness" zu erkundigen, ob sie mir fuer die vier Wochen, die ich hier bin, nicht ein spezielles Angebot unterbreiten koennen. Dank der vielen College Students, die den Sommer meist daheim verbringen, bieten die speziell fuer Studenten - und deutsche Alumni ;-) - etwas an: pro Woche $30 Dollar, keine einmalige Eintrittsgebuehr. Und naja...das habe ich mir einfach gegoennt! Nun kann ich 24/7 an verschiedenen sports classes teilnehmen, mich an den Geraeten austoben oder im Whirlpool und der Sauna entspannen! :)

Gestern Nachmittag stand dann meine wichtigste Aufgabe an: ich sollte die Maedels zum "lacrosse camp" fahren. Lief alles reibungslos und Malinda fragte am Abend scherzhaft, ob das Auto noch "okay" sei (das letzte Aupair hatte innerhalb 12 Wochen 3 Autounfaelle gebaut).

Soe, muss jetzt los, Sasha vom Field Hockey abholen!

Liebe Gruesse, Anika